Das ermüdende Gegacker um die Wikileaks-Veröffentlichungen hat wenigstens zwei schönen alten Vokabeln aus der feinen Welt der Diplomatie zu neuen Ehren verholfen. In der angelsächsischen Presse ist von den US embassy cables
die Rede, die deutschsprachigen Medien greifen auf den vornehmen Begriff Depesche
zurück.
Bei der Bezeichnung des Veröffentlichungsvorgangs fällt den Schreiberinnen leider wieder nur ein sehr abgenutzter Bezugspunkt ein.