Unter Richard Weston (ab 1633: Earl of Portland) wurden erstmals effektive Sparmaßnahmen eingeführt. Der Hof wurde im Prinzip wie ein übergroßer Haushalt geführt, es gab unzählige Finanzstellen, in denen das Geld versickerte. Der Schuldenabbau durch Ämterverkauf und Kolonienvergabe reichte nicht aus, die traditionellen Quellen waren durch den Verkauf des Kronguts und die Auflösung des Parlaments versiegt. Nun verfiel die Krone darauf, alte Gesetze wiederzubeleben und trieb rücksichtslos Geldstrafen ein. Die forest laws, nach denen jedes Waldgebiet dem König gehörte, verboten das Betreten. Ehemalige Waldgebiete, auf denen herzögliche Pächter lebten, konnten also mit einer Strafe belegt werden. Trotz hoher Einzelstrafen (19.000 £) betrug der Netogewinn nur 20.000 £. Die Bestrafung der Grundbesitzer, die sich anläßlich der Krönung Karls nicht hatten zum Ritter schlagen lassen, brachte 200.000 £. Die Einnahmen durch die Vergabe von wardship wurden versechsfacht. Auch die Zolleinnahmen wurden weiter eingezogen und stiegen stark auf 500.000 £ im Jahr. Das ship money für den königlichen Schutz der Häfen in Notzeiten wurde 1635 auf ganz England (seit 1634 nur von Küstenstädten verlangt) ausgedehnt und brachte 200.000 £ pro Jahr. Mit den eingenommenen Mitteln hätte Karl seinen Etat durchaus ausgleichen können, wenn er nicht weiter seine teuren Extravaganzen (Paläste, Kunstgegenstände usw.) gepflegt hätte. Trotz der finanziellen Erfolge dieser Maßnahmen waren sie insgesamt für Karl sehr nachteilig: er verlor den Rückhalt im Adel, seine einzige Stütze. Andererseits war die finanzielle Unabhängigkeit der Krone auch für das Parlament gefährlich, weil Karl nun keinen Grund mehr hatte, auf Subsidien zurückzugreifen. Die Revisionisten haben die (zu) einfache Gleichung „kein Widerstand = Zufriedenheit des Volkes mit den königlichen Maßnahmen“ aufgestellt. Zum einen ahnte die Bevölkerung nicht, daß das ship money nun jedes Jahr erhoben werden würde und konnte die zweckgebundene Zahlung auch einigermaßen nachvollziehen, zum anderen gibt es kaum Anhaltspunkte für die damalige Stimmung im Volk, das sich ohne Parlament nicht austauschen und artikulieren konnte. Der Widerstand richtete sich vor allem gegen die Höhe der Zahlungen, weniger gegen die Abgaben im Prinzip. Insgesamt war der Widerwille gegen die Abgaben aber wohl ziemlich stark, denn nach dem Verlust der königlichen Machtmittel bis 1640 sanken die Einnahmen auf 33 %. 1637 kam es zu einem Musterprozeß gegen den Kaufmann John Hampdon (einem späteren Nationalhelden in England und Amerika), der sich unter Berufung auf die Petition of Right weigerte, das ship money zu zahlen. Er wurde von einem königlichen Gerichtshof verurteilt, allerdings nur knapp mit 7 zu 5 Stimmen.
Im Bewußtsein des Volkes waren Karls Finanz- und Religionspolitik nicht getrennt, sondern Teil einer Verschwörung von Staat und Kirche mit dem Ziel von tyranny and popery.