Im Prinzip war die Situation bei der Thronbesteigung Karl I. in England und Irland 1625 nicht ungünstig: seine Nachfolge war (anders als bei seinem Vater) unbestritten, der Beginn des Krieges mit Spanien auf sein Betreiben hatte ihm großes Ansehen im Volk gebracht. Diesen positiven Aspekten standen allerdings auch Nachteile gegenüber: Karl war wegen seines Stotterns recht wortkarg und konnte seine Politik nicht wie sein Vater lang und breit vor dem Parlament begründen. Dadurch hatten seine Gegner großen Spielraum, während seine Anhänger sich zur Rechtfertigung nicht auf Äußerungen des Königs beziehen konnten. Die Isolation des Hofes setzte sich fort und verstärkte sich noch, indem Buckingham seine Position weiter ausbaute. Zwar hatte Karl es klugerweise vermieden, wie von seinem Vater Jakob geplant, eine spanische Infanta zu heiraten, worüber das Volk sehr erleichtert war. Stattdessen heiratete er die französische, katholische Prinzessin Henrietta Maria, die Schwester Ludwig XIII., um die Unterstützung Frankreichs gegen Spanien zu erhalten. Diese politische Ziel wurde im Volk nicht anerkannt, die Ungeheuerlichkeit einer katholischen Braut stand im Vordergrund. Die Situation wurde durch die Bedingungen Ludiwg XIII. verschlimmert: Henrietta Maria sollte eine katholische Kapelle mit Jesuiten in London erhalten, die Gesetze zur Verfolgung der Katholiken (recusancy) mußten ausgesetzt werden und England sollte Frankreich sogar gegen die französischen Hugenotten in La Rochelle unterstützen. Vor allem diese letzte Forderung machte die Heirat sehr unpopulär. Karl, der sich nicht auf Beeinflussung des Volkes verstand und gegenüber der Religion ziemlich indifferent war, ignorierte die Stimmung. Hinzu kam, daß der Krieg mit Spanien relativ erfolglos verlief, so daß der König auch keinen Auftrieb durch außenpolitische Erfolge bekam. Der mächtige Kardinal Richelieu dachte nicht daran, sich in den Krieg einzumischen.
Während unter Jakob calvinistische Geistliche in Schlüsselpositionen gelangt waren, wandte sich Karl in Richtung des Arminianismus, einer protestantischen Richtung, wahrscheinlich nach dem holländischen Geistlichen Arminius. Diese Form des Protestantismus enthielt an vielen Stellen katholische Riten, so daß eine Änderung der Staatskirche in katholischer Richtung drohte. Dies weckte im Volk die Erinnerung an die blutige Maria Tudor und die Angst vor einer gewaltsamen Rekatholisierung. 1624 hatte der armianianische Geistliche Richard Montague schon den Calvinismus kritisiert und die Gemeinsamkeiten zwischen anglikanischer und römisch-katholischer Kirche betont. Daraufhin hatte das Parlament ein Verfahren eingeleitet und der Erzbischof von Canterbury beschwerte sich beim König. Karl reagierte nach seiner Thronbesteigung, indem er Montague zum königlichen Hofkaplan machte.
Neben diesen innenpolitischen Problemen erbte Karl einen Schuldenberg und einen extrem kostspieligen Krieg. Einige seiner Einkünfte waren auch noch umstritten: traditionell bewilligte das Parlament den Zoll auf Wein und Wolle zu Beginn der Regierung auf Lebenszeit. Jakob hatte aber 1606 einen Vorstoß gemacht, auch andere Waren zu besteuern und war von einem Händler vor dem königlichen Gericht verklagt worden (Bate’s Case). Die Richter entschieden, der König als Schutzmacht des Handels sei befugt, in Notsituationen spezielle Steuern für den Ausbau von Häfen usw. zu erheben. Ob eine Notsituation bestehe, entscheide der König. Gegen diese Entscheidung konnte das Parlament 1610 nichts ausrichten, bewilligte aber, mißtrauisch geworden, das Zollrecht zu Karls Regierungsantritt nur für ein Jahr. Für den Krieg gegen Spanien erhielt der König nur 2 Subsidien (140.000 £), obwohl Karl 6 Subsidien (420.000 £) gefordert hatte und real 1.000.000 £ notwendig gewesen wären. Das zeigte einerseits den mangelnden Überblick des Parlaments, andererseits auch das Mißtrauen gegenüber Buckingham, der als Großadmiral den Krieg führte.