Die Verklammerung von städtischem Milieu und Intelligenz geht auf Spenglers „Untergang des Abendlandes“ zurück (s.o.). Wenn auch die Nationalsozialisten seinen Pessimismu abgelehnt haben, übernahmen sie seine Analyse. Auch die Männer der „Konservative Revolution“ bezogen sich auf das Beieinander von „Intellektueller“, „Großstadt“ und „Jude“. Goebbels wies den „Intellektuellen“ noch einen besonderen Ort innerhalb der Großstadt zu, die „Luxusstraßen“ und noch genauer: das Café. Natürlich galt diese Einengung nicht mehr für jeden Intellektuellen, aber sie war doch eingängig genug, um häufig wiederholt zu werden.