Wegen der anhaltenden Geldnot mußte am 3. November 1640 ein neues Parlament einberufen werden, das offiziell bis 1660 tagte (long parliament) und sich selbst für unauflöslich erklärte. Karl mußte angesichts seiner Schulden von 1.000.000 £ allen Forderungen zustimmen. Innerhalb eines Jahres (Herbst 1640 bis Herbst 1641) fand die sogenannte konstitutionelle Revolution statt: das Parlament legte verfassungsändernde Gesetze vor, die der König unterzeichnete. Ziel war es, represive Maßnahmen wie in den 1630er Jahren zu verhindern, dazu wurde der königliche Machtapparat zerstört und die Macht des Parlaments gestärkt.