Die Professionalisierung der Autoren beschränkte sich nicht nur auf den Journalismus. Auch in der Literatur tauchten bereits im späten 17. Jahrhundert erste Verträge zwischen Verlegern und Autoren auf. Das Ansehen der bezahlten hack writers und vor allem das Honorar war anfangs sehr gering, besserte sich aber mit dem steigenden Bedarf an Ratgebern, Übersetzungen, Rezensionen und Zeitschriften. Die erfolgreichsten Werke behandelten stets die Geschichte Englands. Tantiemen waren unbekannt, der Verleger kaufte ein Manuskript, trug die Kosten der Veröffentlichung und strich den gesamten Gewinn ein. Bis 1774 hatte erwarb er sogar die Rechte an einem Werk auf „ewig“, ein neues Gesetz beschränkte das copyright auf 20 Jahre.
Im Gegensatz zu anderen Künstlern (wie den Malern) konnten die Schriftsteller aktiver Einfluß auf ihr öffentliches Ansehen nehmen, indem sie Rezensionen und literaturtheoretische Schriften veröffentlichten und einen neuen Kunstbegriff jenseits der homerischen Epen etablierten. Ihre Gegenspieler waren auch hier die adeligen Dilettanten (vgl. Emanzipation der britischen Malerei), die das Schreiben für Geld verächtlich machten. Autoren wie Oliver Goldsmith oder Samuel Johnson setzten sich langsam gegen Amateure wie Lady Anna Seward („Literatur ist ein zu wichtiges Thema, um von bezahlten Schreibern beurteilt zu werden“) durch und prägten den bis in die 50er Jahre gültigen Kanon der englischen Literatur.