Der Hellenimus ist, anders als viele Epochenbezeichnungen, ein eindeutig begrenzbares zeitliches Kontinuum: er beginnt mit der Eroberung des persischen Reiches durch Alexander den Großen, endet mit der Einverleibung des letzten hellenistischen Großreichs in das Imperium Romanum 30 v. Chr. (Einnahme von Alexandrien) und ist charakterisiert durch die Ausbreitung der griechischen Kultur im Orient. Gefördert von den militärischen Erfolgen Makedoniens entstand eine politische und kulturelle Symbiose, die später über das römische Reich die gesamte europäische Geschichte nachhaltig prägte. Der gewaltige Erfolg Alexanders wurde wesentlich durch seinen Vater Philipp II. vorbereitet.